Elemente

Audio-Logo
Das Audio-Logo stellt das akustische Identifikationselement einer Marke dar und wird oft mit dem (animierten) visuellen Logo kombiniert. Es sollte prägnant, unverwechselbar, einprägsam, flexibel sein und zur Marke passen (Marken Fit).
Sonderform Jingle: stellt im eigentlichen Sinne die Vertonung des Werbeslogans dar („Haribo macht Kinder froh, und Erwachsene ebenso“, „Mars macht mobil bei Arbeit Sport und Spiel“) und vermittelt akustisch die Werbebotschaft.

Synonyme: Sound Logo, Sonic Logo, Sonic Memnonic, Akustisches Logo, Klanglogo

 

Brand Song
Musikstück nach klassischem Liedschema mit Strophe, Refrain etc. Komposition bzw. Auswahl erfolgt anhand der akustischen Markenidentität. Wird im Gegensatz zum reinen Commercial Song (siehe dort) über einen längeren Zeitraum verwendet und kann variiert sowie situationsbedingt angepasst werden.

Synonyme: Corporate Song, Markenlied

 

Brand Voice
Das stimmliche Element in der Markenkommunikation. Repräsentiert die Markenpersönlichkeit und ist häufig Bestandteil eines Audio-Logo bzw. wird als Off-Stimme eingesetzt.

Synonyme: Corporate Voice, Markenstimme

 

Soundscape
Durch die Kombination von Klangobjekten (Sound-Icons oder Symbols), Klangflächen (Sound-Grounds) sowie weiteren Klangelementen kann ein sogenannter Soundscape erzeugt werden.

Synonyme: Audio-Scape, Klangschaft

 

Sound-Objects

A. Sound-Icon
Sound-Icons sind die kleinsten bzw. kürzesten Klangelemente des Audio-Branding. Sie weisen über das Merkmal der Ähnlichkeit direkt auf die Markenleistung hin. In der Mensch-Maschine-Kommunikation bei auditiven Benutzerschnittstellen (Auditory User Interface = AUI) werden sie als Auditory Icons bezeichnet.
linie

B. Sound-Symbol
Sound-Symbols sind abstrakte Klangobjekte und besitzen – im Unterschied zu den Sound-Icons – keine Ähnlichkeit zu dem Gegenstand, auf den sie verweisen. Sie werden bei auditiven Benutzerschnittstellen als Earcons bezeichnet.

Sound-Ground (Klangfläche)
Die Unterscheidung zwischen Figur und (Hinter-)Grund in der visuellen Gestaltung lässt sich auf die akustische Ebene übertragen. Während sich Figur und Grund vor allem durch die räumliche Ausdehnung unterscheiden (großklein), lassen sich Klangfläche und Klangobjekt am leichtesten anhand der zeitlichen Ausdehnung (kurz-lang) auseinander halten. Klangflächen oder Sound-Grounds sind demnach längere „Sounds“ bzw. Flächen („Streicher- Flächen“, „Synthesizer-Flächen“). Sie können eine Art Klangteppich bilden und wirken im Hintergrund.

Leave a Reply