Acoustic Brand Perceptions 1: Pharma & Healthcare
Konstanz (Juni 2009). Im Rahmen einer explorativen Studie untersuchte die Audio-Branding-Agentur audity (ehemals Anemono) anhand des Beispiels „Kopfschmerzen“, ob es möglich ist, ein Krankheitsbild respektive ein linderndes Medikament akustisch darzustellen.
Weiterhin sollte herausgefunden werden, wie gezielt eingesetzte akustische Elemente wie Hintergrundmusik oder Audio-Logos die Wirkung (Recall, Recognition und letztlich Beeinflussung der Kaufentscheidung am POS) von OTC Medikamenten-Werbung verstärken bzw. unterstützen können.
In diesem Zusammenhang nahmen sich die Audio-Branding-Experten aus Konstanz bis dato unerforschten Klanghypothesen für „Kopfschmerz“ an. Die Wirkung der Klangbeispiele wurde durch eine empirische Erhebung festgestellt und analysiert.
Die Hypothese nach der Vorstudie lautet: Es ist für Verbraucher intuitiv möglich, Klänge und Geräusche dem Symptom „Kopfschmerz“ zuzuordnen! Die akustische Markenführung kann somit in naher Zukunft auf ein Instrument zur Repräsentation eines Krankheitsbildes und damit im nächsten Zuge auch einer akustischen Darstellung eines Medikamentes durch Musik, Geräusche oder Stimmen zurückgreifen. Da ein signifikantes Ergebnis erzielt wurde, werden Folgestudien angestrebt, welche die Ergebnisse auf weitere Krankheitsbilder validieren sollen.